Sika Aliva Equipment bietet Lernenden und Studierenden diverse Möglichkeiten ihr Wissen anzureichern und Praxiserfahrung zu sammeln – sei es in einer traditionellen Lehre, in einem Praktikum oder im Rahmen einer Diplomarbeit.

Seit vielen Jahren bietet die Sika Aliva Equipment jungen Menschen vielseitige Möglichkeiten einer Praxisausbildung. In der Fertigung von Spritzbetonmaschinen werden Polymechaniker EFZ und ab nächstem Jahr auch wieder Anlagen- und Appartebauer EFZ ausgebildet. Daneben leisten auch Kaufmännische Lernende der Sika Schweiz während eines halben Jahres einen wichtigen Beitrag im Sekretariat der Aliva. Sie erhalten so einen Einblick in die vielfältigen Aufgaben dieser zentralen Stelle. Studierenden bietet die Aliva verschieden gestaltete Praktika und Möglichkeiten für Projektarbeiten. Zum Beispiel absolvieren angehende Maschinenbauingenieure der ETH Zürich ihr 5-wöchiges dauerndes Werkpraktikum immer gerne bei der Aliva. Aber auch Studenten aus anderen Fachrichtungen, aus dem In- und Ausland, werden im Rahmen eines Praktikums oder einer Diplomarbeit, zur Bearbeitung einer aktuellen und konkreten Fragestellung eingesetzt. Dies ist eine klassische Win-Win-Situation. Die Studierenden können ihr Wissen in einer realen Fragestellung anwenden, vertiefen und einem Praxistest unterziehen. Auf der anderen Seite profitiert das Unternehmen von einer externen Sichtweise und dem neusten Fachwissen, das an den Hochschulen vermittelt wird. Für beide Seiten nicht zu unterschätzen ist auch der vielschichtige Vorteil aus dem so entstehenden Netzwerk.

„Deshalb ist es uns wichtig, nicht nur Fachwissen zu vermitteln, sondern auch unsere Unternehmenskultur“ sagt Geschäftsführer Matthias Hägler.

Interessiert dich dieses Thema? Im folgenden Bericht teilt Malene Jessen, eine Dänische Studentin für Global Management and Engineering, ihre Erfahrungen während des Praktikums bei der Aliva:

Bericht von Malene Jessen

Trainee

Bei der Suche nach einer Praktikumsstelle, habe ich alle Unternehmen in Betracht gezogen, die ich in den letzten Jahren besucht hatte. Eines meiner wichtigsten Kriterien war ein Unternehmen zu finden, welches eine tolle Atmosphäre unter den Mitarbeitern auf allen Ebenen zu haben schien. Deshalb und weil ich die Schweiz wirklich liebe, war eine Bewerbung bei Sika, irgendwo in der Schweiz, mein absoluter Favorit. Und genau das habe ich dann auch gemacht.

Ich hatte das Gefühl, mich auf eine Stelle zu bewerben, die nirgendwo veröffentlicht war und mit Fähigkeiten, die ich noch nicht hatte. Entsprechend schwierig war es, eine Bewerbung zu schreiben. Umso glücklicher war ich, als ich nur ein paar Tage später zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wurde. Mein Praktikum wurde innerhalb einer Woche bestätigt, und dann ging es mit den praktischen Dingen los. Ich muss sagen, es war ein komplizierter Prozess, eine Arbeitserlaubnis zu bekommen, eine Aufnahme ins Schweizer Gesundheitssystem zu vermeiden, die Besteuerung zu verstehen, die Adresse zu wechseln und was sonst noch alles zu erledigen war. Aber ich würde es auf jeden Fall wieder tun. Es war die Mühe wert!

Die Unternehmenskultur ist mir sehr wichtig und meine Erwartungen in dieser Hinsicht wurden voll und ganz erfüllt. Ich war wirklich froh, einen Vorgesetzten zu haben, der mich und mein Wissen gefordert aber mich auch jederzeit unterstützt hat. Der Lockdown aufgrund von COVID19 gestaltete meinen Aufenthalt in der Schweiz zwar etwas kompliziert, aber selbst mit einem halb leeren Bürogebäude wusste ich immer, an wen ich mich wenden konnte. Ich hatte auch nie das Gefühl, allein gelassen zu werden. Ich schätze einen Manager, der sowohl die Aufgaben als auch die Menschen im Blick hat. Denn es geht darum, ein Ziel gemeinsam zu erreichen. SIKA Aliva gab mir das Gefühl, Teil von etwas Größerem zu sein, mit vielen Möglichkeiten für die Zukunft.

Das Praktikum lehrte mich den Unterschied zwischen dem Studentendasein an einer Universität und Teil eines Teams in der Arbeitswelt zu sein. Auch wenn die ersten zwei Wochen extrem hart waren, werde ich dieses Praktikum als das beste Semester meines Studiums in Erinnerung behalten.